Thewald Kommunikation München     XING  GooglePlus  Aktuelles  Glossar  Jobs  Sitemap  
Thewald Kommunikation - Glossar

Sie sind hier: Glossar

Actionscript

Actionscript (kurz: AS) ist eine Scriptsprache auf Basis des ECMA-262-Standards.
Es handelt sich hierbei ausschließlich um eine programminterne Sprache der Entwicklungsumgebung Flash, die vom Flash-Player (Standalone oder als Browser-Plugin) beim Abspielen eines Films interpretiert wird. Der Actionscript-Code kann sowohl in die fla-/swf-Dateien integriert werden, als auch als externe Textdatei vom Player nachgeladen werden. Laut gängiger Statistiken verfügen über 95% aller Browser über ein Flash-Player-Plugin.

AICC (Aviation Industry CBT Committee)

Dieses Gremium der amerikanischen Luftfahrtindustrie hat Richtlinien erstellt für die Entwicklung, Verbreitung und Bewertung von E-Learning, die auch außerhalb der Branche Anwendung finden.
AICC steht für Standards von E-Learning-Kursen, insbesondere  zum Datenaustausch mit LMS.
Siehe auch CBT, SCORM, LMS


API (Application Programming Interface)

Die Programmierschnittstelle API ist eine Schnittstelle mit Befehlen und/oder Makros, die von einem Betriebssystem oder einer Betriebssystemerweiterung bereitgestellt wird. Anwendungsprogramme können dann diese Schnittstelle nutzen, um das Betriebssystem zur Ausführung der bereitgestellten Aktionen zu veranlassen.


Asynchrone Lernprozesse

Der Lernprozess findet zeitlich oder örtlich versetzt statt. Das heißt, dass die Wissensaufbereitung und -vermittlung durch eine/n Lehrende/n zu einem anderen Zeitpunkt und an einem anderen Ort erfolgt als die Wissensverarbeitung durch die Lernenden. Lehrende und Lernende kommunizieren nicht gleichzeitig. Ein Beispiel dafür ist die selbstständige Nutzung von Lernmaterialien auf einer Lernplattform oder die Kommunikation über E-Mail und Diskussionsforen. Das Gegenteil dazu bilden synchrone Lernprozesse.


Autorensystem

Ermöglicht in vielen Fällen auch Lehrenden ohne spezielle Programmierkenntnisse, interaktive Anwendungen zu entwerfen und umzusetzen. In den meisten Fällen dient dieses Entwicklungswerkzeug dazu, die einzelnen Daten und Inhalte (Texte, Grafiken, Animationen, Audio- oder Videosequenzen) zu einem Lernobjekt zusammenzufügen, den Ablauf einer interaktiven Lernsequenz festzulegen oder z. B. auch automatische Kontrollfragen und ganze Tests zu entwerfen.


Barrierefreiheit
bedeutet, dass Gegenstände, Medien und Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können.

Blended Learning

Bezeichnet eine Mischform aus klassischem Seminarbetrieb und Distanzphasen, in denen die TeilnehmerInnen z. B. im Rahmen von CBT oder WBT eigenständig Lernmaterialien durcharbeiten oder in denen der Kursbetrieb in verteilten und kooperativen Szenarien über eine Lernplattform weiter geführt wird. Das persönliche Kennenlernen von Lehrenden, TutorInnen und TeilnehmerInnen ist damit besser möglich, die Kommunikation erfolgt nicht ausschließlich virtuell.
Siehe auch CBT, WBT


CBT (Computer Based Training)

Wird in der Regel als Bezeichnung für Lernformen verwendet, bei denen der Lernstoffvorstrukturiert aufbereitet ist. Die Lernenden können in der Regel mit interaktiven Übungen und Zwischenkontrollen den Lehrstoff selbst erarbeiten. Allerdings ist die didaktische Qualität solcher Anwendungen oft sehr unterschiedlich: In vielen Fällen können die Lernenden, unterstützt von zusätzlichen Hilfestellungen und mit adaptiver Menüführung, die sich dem Kenntnisstand der Lernenden anpasst, tatsächlich eigene Lernstrategien entwickeln, da die Inhalte hypermedial verknüpft sind. Oftmals reduziert sich der Aufbau solcher Anwendungen jedoch auf eine Aneinanderreihung einzelner Bildschirmseiten, durch die sich die Lernenden „durchklicken“. CBT steht meist für Offline-Lernangebote.

CMS (Content Management System)
Direkt könnte man es einfach als „Verwaltung von Inhalten“ übersetzen. Dahinter steckt aber weit mehr:
Ein Content-Management-System (auch als Redaktionssystem bezeichnet) vereint alle Tätigkeiten, Prozesse und Hilfsmittel, die das datenbankgestützte Erstellen von Produktdokumentationen wie Anleitungen und Serviceliteratur unterstützt. Der Redakteur kann in dem CMS Texte verfassen und ändern sowie andere digitalen Informationen – vorhandene Textdokumente, Bild, Audio, Video-Dateien - strukturiert in sinnvollen Zusammenhängen verwalten und daraus ein Layoutdokument erstellen.
Wesentliches Ziel solcher Systeme ist das konsistente oder auch mehrfache Verwenden vorhandener Datenmodule (z.B. Textbausteine). Ein Thema, ein Warnhinweis, eine oft verwendete Anleitung werden nur noch einfach in der Datenbank gehalten und bei Bedarf in das Ausgabemedium ausgeleitet.
CMS gibt es für das Erstellen und Pflegen von dynamischen Internetauftritten wie auch für den Printbereich.


CSS (Cascading Style Sheet)

Cascading Style Sheet ist ein Standard zur Beschreibung der Layouteigenschaften von HTML-Dokumenten. Diese Layout-Beschreibungssprache soll den Konflikt zwischen der Strukturorientiertheit von HTML-Dokumenten und den Layout-Wünschen der Web-Autoren lösen.
Siehe auch HTML


Curriculum
Konzept, das den zeitlichen und inhaltlichen Ablauf einer Unterrichtseinheit oder eines ganzen Unterrichtsfachs bzw. Kurses beschreibt. Zu einem qualitativ hochwertigen Curriculum sollte die Beschreibung der Lernziele, der Lerninhalte und der methodischen Vorgehensweise gehören. Oft wird der Begriff „Curriculum“ anstelle von „Kursorganisation“ oder „Lehrplan“ verwendet. Diese bezieht sich aber vorwiegend auf den zeitlichen Ablauf bzw. auf organisatorische Fragen und weniger auf didaktische Aspekte.

DBP (Databased Publishing)
Zusammenfassender Oberbegriff für datenbankgestützte, automatisierte Medienproduktion. Typische Anwendung ist das Erstellen von Preislisten und Katalogen.
Die Grundidee ist es, alle produktbezogenen Information wie Artikelbild- und Beschreibung, Artikelnummer und Preise in einer Datenbank zunächst layoutneutral abzulegen und zu pflegen.  Diese Daten werden für das gewünschte Medium (Print, Online) möglichst automatisiert an eine offen gestaltete Layoutvorlage (Template) übergeben, so dass in allen Publikationen stets die gleichen, aktuellen Inhalte vorhanden sind.
Siehe auch Single Source Publishing

Datenmigration
Man spricht von Datenmigration einerseits, wenn Daten von einer bisher genutzten, älteren Version von Soft- oder Hardware in eine neuere Version übernommen werden können.
Andererseits kann es auch heißen, dass vorhandene Daten eines abweichenden Software-bzw. Hardwaresystems in ein neues überführt werden kann, so dass möglichst keine erneute Erfassung von bestehenden Daten nötig ist.

DTP (Desktop Publishing)
Eigentlich irreführender Begriff, denn direkt übersetzen könnte man es als „Schreibtisch- Veröffentlichung“. Nun wird man zu DTP allerdings weder im Möbelhandel noch unmittelbar auf einem Schreibtisch fündig.
Gemeint ist vielmehr das Erstellen von Publikationen aller Art, die zwar an einem Schreibtisch, jedoch mit Hilfe eines Computers entstehen. Hierbei werden in spezieller Layout-Software Texte und Bilder in sogenannten Rahmen auf der „Montagefläche“ am Bildschirm an die richtige Stelle geschoben.
Im Gegensatz dazu entstanden früher die Publikationen tatsächlich auf dem Schreib- bzw. Montagetisch, und zwar als Klebelayout: d.h. die sog. Textfahnen und Bilder wurden gedruckt oder reprotechnisch erstellt und auf einem mit Raster hinterlegten Papier mit Kleber fixiert.
Richtiger müsste es demnach eigentlich eher CP (Computer Publishing) oder ähnlich heißen…

E-Commerce
Der Begriff E-Commerce steht in für „elektronischer Handel“ in der heute meist üblichen Form der Webshops.


E-Learning

Dieser Sammelbegriff steht stellvertretend für viele Formen von Lehr- und Lernprozessen, die auf verschiedenste Weise die Möglichkeiten der Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT) nutzen. Multimediale Lernprogramme wie CBTund WBT fallen ebenso darunter wie „virtuelle Klassenzimmer“ oder Videokonferenzen zur ortsunabhängigen Übertragung einer Unterrichtssituation.
Siehe auch CBT, WBT

Edutainment

Kunstwort, das sich aus den Begriffen „education“ und „entertainment“ zusammengesetzt. Es wird, ähnlich wie der Begriff Infotainment, zumeist für Unterhaltungsmedien (z.B. Enzyklopädien, Computerspiele) verwendet, die einem Lernanspruch gerecht werden sollen.


Flash

Flash ist eine proprietäre integrierte Entwicklungsumgebung zur Erzeugung von "Flash-Filmen" im SWF-Format, einem auf Vektorgrafiken basierenden Grafik- und Animationsformat der amerikanischen Firma Adobe. Flash findet heutzutage auf vielen Internet-Seiten Gebrauch, sei es als Banner oder in Form kompletter Flash-Seiten. Die Quelldateien (*.fla-Dateien) werden zur Distribution auf einem Internet-Server in*.swf-Dateien kompiliert (übersetzt) und dabei auf Wunsch auch komprimiert. Die *.fla-Dateien werden nur von den Autoren des Endprodukts während der Entwicklung verwendet und sind veränderbar. Die kompilierten *.swf-Dateien sind für die Anzeige im Browser gedacht und können nicht mehr verändert werden.

HTML (Hypertext Markup Language)

Mit Hilfe dieser Sprache ist es möglich, im Internet Dokumente in einer einheitlichen Sprache zu veröffentlichen. Hauptmerkmal dieser Sprache ist u.a. die Möglichkeit, Verbindungen zu anderen HTML-Dokumenten anzugeben, sog. URLs.


HTML5 (Hypertext Markup Language 5)
HTML5 ist das kommende, große Update der HTML-Spezifikation. Die wesentlichen Erweiterungen zu vorherigen Versionen finden sich bei der Integration von Grafik (dynamisches Rendern von Bitmaps und skalierbare Vektorgrafiken) und von Multimedia-Elementen (Inline Audio bzw. Inline Video, d. h. Ton oder Videos werden direkt im Browser abgespielt bzw. angezeigt). Damit soll die Notwendigkeit von verschiedenen Browser-Plugins wie etwa des Flash-Players entfallen.
Der HTML5-Standard ist derzeit noch nicht in Gänze verabschiedet. Ab 2014 wird HTML5 von den gängigen Browsern unterstützt. Bereits in 2012 unterstützen die meisten Browser für mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones den derzeitigen Standard weitgehend.


Javascript

Javascript ist eine objektbasierte Skriptsprache, die von der Firma Netscape entwickelt wurde, um statische HTML-Seiten dynamisch zu gestalten. Im Gegensatz zu serverseitigen Scriptsprachen wie zum Beispiel Perl oder PHP wird Javascript üblicherweise auf dem Client ausgeführt. Mittels einer Schnittstelle zum Document Object Model (DOM) können Elemente der Webseite manipuliert werden, nachdem diese zum Client übertragen wurde.
Javascript wurde unter dem Namen ECMA Script unter ECMA-262 standardisiert. Die Syntax der Sprache ähnelt der Programmiersprache Java und auch einige Schlüsselwörter beider Sprachen sind identisch. Semantisch jedoch unterscheiden sich beide Sprachen deutlich. Interessant ist die Tatsache, dass Javascript im Gegensatz zu klassisch objektorientierten Sprachen keine Klassen, sondern Objekte als Prototypen einsetzt.
Javascript vereinheitlicht die aus anderen Sprachen bekannten Funktionen und Objekte zu einem einheitlichen Konzept. Die Sprache verfügt über integrierte Regular Expressions; Mit E4X (ECMA-357) wird auch XML als nativer Datentyp unterstützt.
Trotz des ähnlichen Namens ist Javascript nicht mit der Programmiersprache Java zu verwechseln. Die Namensgleichheit entstand – ähnlich wie beim JavaEnterprise System – aus Marketinggründen.


LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)  

LDAP ist ein TCP/IP-basiertes Directory Zugangsprotokoll, das sich im Internet und in Intranets als Standardlösung für den Zugriff auf Netzwerk-Verzeichnisdienste für Datenbanken, E-Mails, Speicherbereiche und andere Ressourcen etabliert hat. LDAP bietet einen einheitlichen Standard für Verzeichnisdienste. Das LDAP-Protokoll unterstützt die für die Kommunikation erforderlichen Funktionen, wie die Anmeldung am Server, die Suchabfrage nach Informationen zu einem bestimmten Benutzer, die Modifikation der Daten, wie beispielsweise die Änderung eines Passworts und die Replikation der Daten zwischen verschiedenen Verzeichnissen.


Lernplattform

Gleichwertige Bezeichnung für LMS


LMS (Learning Management System)

Eine Lernplattform bzw. LMS ist ein komplexes Softwaresystem, das der Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dient. Eine wichtige Aufgabe einer web-basierten Lernumgebung ist außerdem die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden zu ermöglichen. Folglich symbolisiert diese eine Schnittstelle zwischen Bildungsanbieter und lernender Person. Nicht dazu gehören bloße Bildungsinhalte, die über das Internet angeboten werden wie normale Webpräsenzen oder -portale. Vorteil eines LMS ist somit die Entlastung am Lernbetrieb, die Regelung des Informationsflusses, Vereinfachung des Lernens und Übernahme zahlreicher Verwaltungsaufgaben.


Mobile Learning
Mobile Learning bezeichnet die Nutzung von E-Learning mit mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones. Das kann an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit erfolgen und bietet dem Nutzer eine örtliche und zeitliche Freiheit beim Lernen. Idealerweise sollten dafür die Lerninhalte didaktisch in entsprechend kleine Einheiten gegliedert werden, so dass eine Unterbrechung und spätere Wiederaufnahme des Lernens jederzeit gegeben ist und auch bei Ablenkung eine vertretbare Wiederholung möglich ist.
Einschränkungen unterliegt das mobile Lernen lediglich am Smartphone, da hier durch Bildschirmgröße und Auflösung oft noch Anpassungen am Lerninhalt nötig sind. Mobile Learning am Tablet-PC ist hingegen an den gleichen Inhalten wie am Desktop-PC oder Laptop denkbar.


OEM  (Original Equipment Manufacturer)
Die Abkürzung OEM steht für Original Equipment Manufacturer, also für Originalgerätehersteller. Ein OEM-Partner verwendet unter Lizenz Soft- oder Hardware in eigenen Produkten oder in Form von Paketen (z.B. CD-Brenner und Brennsoftware).


Prepress
Prepress ist die moderne Bezeichnung für Druckvorstufe. Diese ist ein Teilprozess der Drucktechnik und hat die frühere Bezeichnung Reproduktionstechnik abgelöst. Es handelt sich dabei um eine Zusammenfassung aller Prozesse vor dem Druck, wie zum Beispiel Grafikerstellung, Scanarbeiten, Datenaufbereitung, Retusche bzw. Bildbearbeitung, Layouterstellung über DTP bis zum Erstellen der druckfähigen Vorlagen.
Heutzutage bestehen die Druckvorlagen aus PDF-Dateien, die für das Erstellen von Druckplatten innerhalb des so genannten CTP (Computer To Plate)-Prozesses geeignet sind.
Siehe auch DTP


RSS 

RSS ist eine Familie von verschiedenen Formaten und steht für Rich Site Summary", RDF Site Summary" oder auch Really Simple Syndication".

RSS basiert auf dem XML-Standard und erlaubt plattform-unabhängig Textinhalte, z. B. aktuelle News, abzurufen. Anders als bei einer im Browser abrufbaren Website mit grafischen Elementen wird in einer RSS-Datei nur der reine Textinhalt übermittelt und so gekennzeichnet, dass die Informationen maschinenlesbar sind – z. B. mit einem RSS-Reader.


SCORM  (Sharable Content Object Reference Model)

SCORM wurde für das US-Militär entwickelt und von der US Federal Government ADL-Initiative freigegeben. Die vier Schlagwörter des SCORM-Modells sind: Reusability, Interoperability, Durability, Accessibility. Übersetzung: Nach dem SCORM-Modell definierte E-Learning-Ressourcen sollen folgenden Ansprüchen genügen: Sie sollen wiederverwendbar, kompatibel mit verschiedenen Lernumgebungen, dauerhaft (und unabhängig von Betriebssystemen) nutzbar und jederzeit zugänglich sein. Die Zukunft des SCORM-Modells als Standard sieht positiv aus, da es mehrere Lerntechnologiestandards aufgrund der Beteiligung namhafter Initiativen integriert.


Serious Games
Serious Games sind digitale (Lern-)Spiele, die Informationen und Wissen vermitteln sollen. Sie dienen nicht primär der Unterhaltung, greifen aber sehr wohl auf unterhaltende Elemente zurück. Durch ein möglichst ausgewogenes Verhältnis von Unterhaltung und Wissenstransfer soll nicht nur ein authentisches und glaubwürdiges, sondern auch motivierendes Lernerlebnis entstehen, damit Lerninhalte leichter behalten und in der späteren Anwendung wieder abgerufen werden können.
Der Übergang zwischen Serious Games und den klassischen Computerspielen ist jedoch fließend, eine Abgrenzung kaum sinnvoll.


Single Source Publishing
Unter Single Source Publishing versteht man Verfahren, um aus einer Quelle verschiedene Publikationen in mehreren Ausgabeformaten zu erstellen. Also zum Beispiel aus einer Datenbank einen Katalog, eine Preisliste, eine Anleitung für die Druckausgabe wie für das Internet zu generieren.
Siehe auch Databased Publishing, Content Management.

Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) sind Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen erscheinen. Suchmaschinenoptimierung ist ein Teilgebiet des Suchmaschinenmarketing.


Synchrone Lernprozesse

Bezeichnet die zeitgleiche Wissensvermittlung und Wissensaufnahme; d. h. Lehrende und Lernende befinden sich entweder zur gleichen Zeit am gleichen Ort, wie beim „klassischen“ Präsenzunterricht, oder sie kommunizieren in einem Chat oder im Rahmen einer Videokonferenz in „Echtzeit“, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden. Je nach technischer Umsetzungen sind in E-Learning-Szenarien synchrone und asynchrone Kommunikations- und Lernformen möglich.


Tele-Learning, Telelernen

Ältere Bezeichnungen für E-Learning.


Virtual Classroom
Der Begriff Virtuelles Klassenzimmer bezeichnet eine Form von E-Learning, bei der räumlich getrennte Lehrende und Lernende synchron oder asynchron zusammen arbeiten. Sie treffen sich im Internet auf einer Lernplattform zum Lernen in der Gruppe oder laden sich die Aufgaben auf ihren Rechner. Für die Teilnahme braucht man also nur einen PC, Kopfhörer mit Mikrofon und einen Internetzugang. Die häufigste Form, in der die Lerninhalte vermittelt werden, ist der Live-Online-Kurs.
Siehe auch asynchrone Lernprozesse, synchrone Lernprozesse


WBT (Web Based Training)

Der Lernstoff ist unter einer bestimmten Internet-Adresse abrufbar. Interaktive Übungen (Interaktivität) und/oder Tutoren helfen beim Erlernen des Stoffes. Die Netzanbindung ist ein wesentliches Unterscheidungskriterium zu CBT, bei dem die Lernmaterialien lokal gespeichert (zumeist auf CD-ROM) vorliegen.
Siehe auch CBT

Web Conferencing
Wird genutzt, um Live-Meetings und Präsentationen via Internet durchzuführen.  In einer Web-Konferenz sitzt jeder Teilnehmer vor seinem Rechner und ist mit den anderen Teilnehmern über das Internet verbunden. Dies kann entweder durch eine Anwendung realisiert werden, die auf jedem teilnehmenden Rechner installiert werden muss, oder durch eine internet-basierte Applikation.

Wissensmanagement
Unter Wissensmanagement versteht man die methodische Einflussnahme auf die Wissensbasis eines Unternehmens (organisatorisches Wissensmanagement) bzw. der eigenen Person (Persönliches Wissensmanagement). Unter der Wissensbasis werden alle Daten und Informationen, alles Wissen und alle Fähigkeiten verstanden, die diese Organisation bzw. Person zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben hat oder haben sollte..
Das Wissen innerhalb eines Unternehmens wird dabei als Produktionsfaktor verstanden, der neben Kapital, Arbeit und Boden tritt.
Einen wichtigen Beitrag leisten Informationssysteme (z.B. Knowledge Base im Intranet), indem sie die Mitarbeiter kommunikativ vernetzen und Informationen bereitstellen und bewahren.

XML (Extensible Markup Language)
Extensible Markup Language (engl. für „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Datensätze in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den plattformunabhängigen Austausch von Datensätzen zwischen Datenbanken und Publikationssystemen z.B. für Databased Publishing, CMS sowohl für Print und Internet eingesetzt.
Siehe auch CMS, Databased Publishing

 
  © 2015 Thewald Kommunikation GmbH
|  Impressum    |  Haftungsausschluss    |  Datenschutz